Am 25. Februar 2026 um 20:00 Uhr wurden die Beamten des Stadtpolizeikommandos Döbling zu einem Park in der Flotowgasse in Wien-Döbling gerufen. Es wurde berichtet, dass es zwischen mehreren Mädchen zu einer Auseinandersetzung gekommen war. Bei der Ankunft an der Einsatzstelle fiel den Beamten auf, dass sich zwei Jugendliche auffällig von der Örtlichkeit entfernten. Bei näherer Betrachtung handelte es sich um eine 13-Jährige aus dem Irak und eine 14-Jährige aus der Russischen Föderation, die sich in einem Gebüsch versteckt hatten. Zeitgleich konnte im angrenzenden Park eine weitere 13-Jährige durch zusätzliche Einsatzkräfte angetroffen werden.
Im Zuge der ersten Sachverhaltsklärung erhärtete sich der Verdacht gegen die beiden Mädchen, die zuvor versucht hatten, zu flüchten. Das strafmündige Mädchen wurde vor Ort von den Beamten aufgrund des Verdachts der absichtlich schweren Körperverletzung vorläufig festgenommen. Die 13-Jährige wurde hingegen in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten übergeben. Während der Einvernahme des Opfers konnte der Verdacht der versuchten Körperverletzung auch gegen dieses Mädchen erhärtet werden.
Alle Beteiligten wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien auf freiem Fuß angezeigt. Die Mädchen erlitten bei dem Vorfall leichte Verletzungen und wurden teilweise vom Rettungsdienst erstversorgt und dann in die häusliche Pflege entlassen. Zudem wurden gegen die 13-Jährige aus dem Irak und die 14-Jährige aus der Russischen Föderation Betretungs- und Annäherungsverbote ausgesprochen.
