Graz-Umgebung | Premstätten – Am Sonntagnachmittag, dem 4. Oktober 2026, ereignete sich auf der A9 ein Auffahrunfall, bei dem insgesamt vier Fahrzeuge beschädigt wurden. Zwei Fahrerinnen erlitten Verletzungen unbestimmten Grades.
Gegen 17:15 Uhr kam es auf der A9 in Fahrtrichtung Linz bei Straßenkilometer 189,00 zu dem Vorfall. Den ersten Erhebungen zufolge musste eine 41-jährige Fahrerinnen aus Graz aufgrund von Stau ihr Fahrzeug auf dem ersten Fahrstreifen anhalten. Hinter ihr hielten zwei weitere Fahrzeuge ebenfalls an.
Aus bislang ungeklärter Ursache übersah eine 58-jährige Fahrerinnen aus Graz das Stauende und fuhr auf das letzte Fahrzeug auf, was dazu führte, dass die drei davor stehenden Fahrzeuge zusammengeschoben wurden.
Sowohl die 58-jährige Fahrerin als auch die Lenkerin des letzten Fahrzeugs im Stau, eine 72-jährige Fahrerinnen aus Graz, erlitten Verletzungen unbestimmten Grades und wurden vom Österreichischen Roten Kreuz in das Universitätsklinikum Graz transportiert. An zwei der Fahrzeuge dürfte Totalschaden entstanden sein, während zwei weitere stark beschädigt wurden.
Die A9 war in Fahrtrichtung Linz für etwa 30 Minuten vollständig gesperrt, und es wurde eine örtliche Umleitung eingerichtet. Gegen 17:45 Uhr konnte ein Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben werden, und gegen 18:20 Uhr war die A9 für den gesamten Verkehr wieder frei. Der Vorfall verursachte einen erheblichen Rückstau.
Im Einsatz waren neben den Kräften der Autobahninspektion Graz-West das Österreichische Rote Kreuz, ein Notarzt, die Freiwillige Feuerwehr Unterpremstätten, ein Traffic Manager sowie ein Abschleppunternehmen.
