Am 6. Februar 2026, gegen 13:40 Uhr, kam es in einem Schnellrestaurant in Völs zu einer Atemwegsreizung bei mehreren Personen, verursacht durch eine bislang unbekannte Substanz. Die betroffenen Personen hatten sich bei Eintreffen der Polizei bereits ins Freie begeben, wo die Erstversorgung der 33 leicht Verletzten begann. Diese klagten über Husten, Kopfschmerzen und plötzlich auftretenden Schwindel. Eineklinische Behandlung war nicht notwendig, da die Erstversorgung durch die Rettungskräfte als ausreichend erachtet wurde.
Die Polizei führte eine Kontrolle des Restaurants durch und räumte das Objekt. Im Nahbereich richtete die Rettung eine Sammelstelle ein, um die betroffenen Personen weiter zu versorgen. Die Feuerwehr führte Messungen der Umgebungsluft durch, die jedoch ergebnislos blieben. Anschließend wurde das Restaurant gelüftet, um es wieder betretbar zu machen. Eine Nachsuche durch Gefahrstoffkundige Organe der Polizei nach der Freigabe des Objektes ergab ebenfalls keine Auffälligkeiten. Die genaue Ursache des Vorfalls ist noch Gegenstand von Ermittlungen.
Eingesetzt waren mehrere Polizeistreifen sowie der Kommandant vor Ort und Gefahrstoffkundige Organe. Zudem waren Rettungskräfte, einschließlich eines Notarztes mit zehn Fahrzeugen und etwa 30 Personen, sowie die Freiwillige Feuerwehr Völs mit vier Fahrzeugen und etwa 20 Einsatzkräften und die Berufsfeuerwehr Innsbruck mit zwei Fahrzeugen im Einsatz.
