Am 10. September 2026 um 08:30 Uhr begann eine dreiköpfige Wandergruppe aus den Niederlanden, bestehend aus drei Männern, eine mehrtägige Bergwanderung auf der „Peter-Habeler-Runde“ mit dem Tagesziel „Europahütte“. Die Gruppe machte sich von 6154 Vals auf den markierten Weg in Richtung ihres Ziels.
Im Bereich des „Geistbeckwegs“, südwestlich des Gipfels „Kraxentrager“ auf einer Höhe von 2.678 Metern über dem Meeresspiegel, rutschte ein 44-jähriger Mann aus der Gruppe auf einem nassen Stein aus. Er stürzte dabei, sich mehrfach überschlagend, etwa 30 Meter über steil abfallendes Blockgelände hinunter. Der Verunfallte kam mit einer stark blutenden Kopfverletzung zwischen den Felsen unterhalb des Weges zu liegen.
Seine Begleiter alarmierten umgehend die Rettungsdienste und stiegen zu ihrem verletzten Kameraden ab. Daraufhin wurden der Notarzt-Hubschrauber „C1“ sowie die Bergrettung Gries am Brenner angefordert. Aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen in der Unfallregion wurde der Mann durch die Crew des Notarzthubschraubers und die anwesenden Bergretter mittels einer „Crash Bergung“ gerettet und ins Tal geflogen. Dort erhielt er durch den Notarzt eine Erstversorgung, bevor er zur weiteren Behandlung in die Universitätsklinik Innsbruck transportiert wurde. Auch die beiden unverletzten Begleiter wurden per Notarzthubschrauber ins Tal gebracht.
