Am 3. April 2026 unternahm eine deutsche Gruppe von sechs Personen eine geführte Schuhochtour auf den 3.507 Meter hohen Berggipfel Zuckerhütl in den Stubaier Alpen. Der Aufstieg über die ca. 40 Grad steile Nordrinne verlief für alle Gruppenmitglieder ohne Probleme und wurde ohne Seilsicherung durchgeführt. Auch der anschließende Abstieg erfolgte ohne Seilsicherung entlang der Aufstiegsroute.
Gegen 14:30 Uhr, auf einer Höhe von 3.400 Metern, rutschte ein 32-jähriger Teilnehmer aus München während des Abstiegs selbständig und ohne Fremdverschulden aus. Dabei stürzte er etwa 50 Meter über steiles, teilweise felsdurchsetztes Gelände, bis er schließlich in einem flacher werdenden Bereich zum Stillstand kam. Der Mann zog sich Knieverletzungen unbestimmten Grades zu. Nach der notärztlichen Erstversorgung wurde er vom Notarzthubschrauber „Martin 8“ geborgen und in die Universitätsklinik nach Innsbruck geflogen. Die Erhebungen zu dem Vorfall wurden abgeschlossen, und es werden Berichte an die Staatsanwaltschaft Innsbruck sowie die Bezirkshauptmannschaft Innsbruck erarbeitet.
