Am 19. Februar 2026, um etwa 06:00 Uhr, begann ein 50-jähriger Mann zusammen mit seinen zwei Töchtern im Alter von 17 und 21 Jahren sowie dem 22-jährigen Freund der älteren Tochter eine Langlauftour auf den Dürrenstein.
Die Gruppe wählte eine Route über den Höllgraben zur Ybbstalerhütte in Richtung Gipfel. Etwa 100 Höhenmeter unterhalb des Gipfels kamen die beiden Töchter aufgrund steiler Abbrüche in Panik. In der Folge setzte der Vater gegen 18:45 Uhr den Notruf ab.
Wegen widriger Wetterbedingungen, einschließlich bis zu einem Meter Neuschnee, erreichten 16 Einsatzkräfte der Bergrettung sowie zwei Mitglieder der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei die vier Personen in Bergnot gegen 22:50 Uhr. Der Rückweg führte über die Legsteinhütte und die Ybbstalerhütte, wobei eine Person teilweise getragen werden musste. Um 02:30 Uhr gelang es, alle Beteiligten sicher zu ihrem Ausgangspunkt zurückzubringen.
Aufgrund offensichtlicher Mängel in der Tourenplanung, Ausrüstung und im Zeitmanagement wird gegenwärtig die Kostenübernahme des Einsatzes überprüft.
