Liezen | Schladming. – Am Abend des 10. Januars 2026 wurde nach einer Suchaktion im alpinen Gelände ein 19-jähriger Schifahrer entdeckt, der leichte Verletzungen und eine starke Unterkühlung aufwies.
Gegen 19:00 Uhr meldete ein Freund der Polizei, dass ein alkoholisierten Schifahrer abgängig sei. Die Gruppe, bestehend aus fünf Männern, war gegen 18:00 Uhr nach einem längeren „Apres Ski“-Aufenthalt von einem Lokal auf 1757 Meter Seehöhe ins Tal gestartet. Der 19-Jährige, der aus dem Bezirk Neunkirchen (Niederösterreich) stammt, war nicht mehr erreichbar und hatte das Tal nicht erreicht, weshalb der Freund die Anzeige erstattete. Daraufhin wurde sofort eine Suchaktion mit der Berg- und Pistenrettung, der Polizei sowie der Alpinpolizei eingeleitet.
Trotz schwieriger Witterungsbedingungen, darunter Schneefall, Sturm, Dunkelheit und kalte Temperaturen, wurde der 19-Jährige um 19:50 Uhr von der Alpinpolizei in der Nähe der Mittelstation (1356 Meter Seehöhe) regungslos am Boden liegend aufgefunden.
Nach einer Erstversorgung wurde er in leicht verletzt, stark unterkühlt und offensichtlich stark alkoholisiert von der Pistenrettung gerettet. Anschließend wurde er vom Roten Kreuz ins Krankenhaus nach Schladming gebracht.
