Am 10. Januar 2026, um etwa 21:00 Uhr, steuerte ein 34-jähriger Österreicher ein SUV auf einer Gemeindestraße im Gemeindegebiet von Rohrberg im Zillertal in südlicher Richtung. Im Fahrzeug befanden sich vier Mitfahrer. Nach derzeitigen Erkenntnissen verlor der Fahrer durch überhöhte Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug, sodass es von der Fahrbahn abkam. Zum Zeitpunkt des Vorfalls herrschten winterliche Straßenverhältnisse.
Das SUV rutschte über eine Strecke von etwa 80 bis 100 Metern über das Bankett, wobei ein Baum und ein Verkehrsspiegel beschädigt bzw. ausgerissen wurden. Nach einem massiven Aufprall gegen eine Lärmschutzwand kam das Fahrzeug schließlich zum Stillstand. Durch den Aufprall wurden Teile des Fahrzeugs auf die parallel verlaufende B169 Zillertal Straße geschleudert. Ein dort fahrendes Auto überfuhr den auf die Straße gelangten Verkehrsspiegel, was zu Sachschäden an diesem Fahrzeug führte.
Die Rettungskräfte wurden daraufhin verständigt. Zunächst wurden keine sichtbaren Verletzungen bei den Insassen festgestellt. Bei dem 34-Jährigen wurde jedoch eine hohe Alkoholisierung festgestellt, weshalb ihm direkt vor Ort der Führerschein entzogen wurde.
Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Zell am Ziller, der Rettungsdienst mit Notarzt sowie zwei Polizeistreifen. Die Ergebnisse der Ermittlungen werden an die Staatsanwaltschaft Innsbruck und die Bezirkshauptmannschaft Schwaz übermittelt.
