Am 28. Februar 2026 um 16:20 Uhr kam es in der Mitterberggasse 1180 Wien zu einem Vorfall, bei dem Zeugen über den Notruf Rauch aus einer Wohnung meldeten. Zudem beobachteten sie eine Person, die aus dem ersten Stock auf den Gehsteig sprang. Die alarmierten Beamten brachten den verletzten Mann, der sich an den Füßen verletzt hatte, aus dem Gefahrenbereich, wobei er sich den Beamten gegenüber aggressiv verhielt.
Es handelte sich um einen 33-jährigen, amtsbekannten Bewohner mit österreichischer Staatsbürgerschaft, gegen den bereits am Vortag eine Festnahmeanordnung wegen des Verdachts auf schwere Körperverletzung und Sachbeschädigung vorlag. Die Berufsfeuerwehr Wien löschte den ausgebrochenen Zimmerbrand, der erhebliche Sachschäden an der Wohnungseinrichtung verursacht hatte, und ergriff weitere Maßnahmen zur Bekämpfung des Rauchs.
Brandermittler des Landeskriminalamtes Wien stellten fest, dass der Brand vorsätzlich durch den Tatverdächtigen verursacht wurde. In der Wohnung wurden zudem Suchtmittel sowie eine Langwaffe der Kategorie C sichergestellt. Da gegen den Tatverdächtigen bereits ein behördliches Waffenverbot bestand, wurde zusätzlich eine Anzeige nach dem Waffengesetz erstattet. Der 33-Jährige wurde aufgrund der bestehenden Anordnung festgenommen und ins Krankenhaus gebracht, um seine Verletzungen versorgen zu lassen. Dort übernahm die Justizwache die Aufsicht über ihn. Während des Einsatzes kam es zu temporären Verkehrssperren am Einsatzort. Weitere Ermittlungen sind aktuell im Gange.
