Am 14. Februar 2026 um 10:00 Uhr beobachteten Mitarbeiter eines Supermarktes in der Mariahilfer Straße im 7. Bezirk in Wien, wie ein Mann Lebensmittel in seinen Rucksack packte und den Kassenbereich ohne Bezahlung passierte. Der mutmaßliche Ladendieb wurde vor der Filiale gestoppt. Bei der Aufforderung, zurück ins Geschäft zu kommen und die entwendeten Artikel auszuhändigen, leerte der 40-jährige Mann, staatsangehörig der Tschechischen Republik, seinen Rucksack auf die Straße, wobei er 44 Tafeln Schokolade entblößte.
Daraufhin ballte er die Fäuste und versuchte, einem der Mitarbeiter einen Schlag zu versetzen. Dieser konnte dem Angriff jedoch ausweichen, was dazu führte, dass der Angreifer das Gleichgewicht verlor und stürzte, wobei er das Opfer mit zu Boden riss. Der 36-Jährige erlitt leichte Verletzungen, lehnte jedoch eine medizinische Versorgung durch den Rettungsdienst ab.
Gegenüber den anwesenden Beamten des Stadtpolizeikommandos Josefstadt zeigte sich der mutmaßliche Täter aggressiv und uneinsichtig. Als er einen Polizisten attackieren wollte, wurde er vorläufig festgenommen.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der 40-Jährige aufgrund des Verdachts des versuchten Diebstahls, der Körperverletzung, des versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt und der versuchten schweren Körperverletzung angezeigt.
