Am 09. Januar 2026, um 04:50 Uhr, in Wien-Landstraße, meldete ein 38-jähriger Taxifahrer den Polizeinotruf, da sein Fahrgast, eine 32-jährige Frau österreichischer Staatsbürgerschaft, sich weigerte, den Fahrpreis zu entrichten. Bei Eintreffen der Polizeibeamten stellte sich die Frau als uneinsichtig dar und machte einen alkoholisierten Eindruck. Zuvor soll sie den Taxilenker körperlich attackiert haben, indem sie mehrmals gegen seinen Oberarm schlug.
Trotz der Aufforderung der Beamten, die Fahrtkosten zu begleichen, verweigerte die 32-Jährige dies und wurde daraufhin über eine mögliche Anzeige wegen des Verdachts auf Betrug und Körperverletzung informiert. Als die Beamten die Örtlichkeit verlassen wollten, verhielt sich die Frau zunehmend aggressiv und begann, laut in Richtung der Beamten zu schreien. Sie stellte sich vor den Streifenwagen und ließ sich zu Boden fallen.
Als die Beamten versuchten, ihr wieder auf die Beine zu helfen, zeigte sie sich unkooperativ und verletzte einen Beamten mit einem Faustschlag. Daraufhin wurde die Frau vorläufig festgenommen, da der Verdacht auf Widerstand gegen die Staatsgewalt bestand. Während der Festnahme versuchte sie, die Beamten zu treten, und versetzte einer Beamtin einen Kniestoß. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Wien wurde die 32-Jährige schließlich auf freiem Fuß angezeigt.
