Am 29. März 2026 um 06:40 Uhr in der Ausstellungsstraße 1020 Wien wurde von einer Polizeistreife ein Fahrzeug festgestellt, das deutlich überhöhte Geschwindigkeiten fuhr. Die Beamten hielten das Fahrzeug zur Kontrolle an. Im Auto befanden sich fünf Personen. Zu Beginn der Amtshandlung verhielt sich ein 41-jähriger Mann, der auf der Rückbank saß, aggressiv. Aufgrund des starken Geruchs nach Suchtmitteln im Fahrzeug entschlossen sich die Beamten, eine Durchsuchung des Fahrzeugs und der Insassen durchzuführen. Der 41-Jährige leistete Widerstand und attackierte die eingesetzten Beamten, was zu Verletzungen eines Beamten führte.
Eine 34-jährige Frau, ebenfalls auf der Rückbank des Fahrzeugs, versuchte in der Folge, die Festnahme des Mannes zu verhindern und verletzte ebenfalls einen Beamten. Beide Verdächtigen wurden vorläufig festgenommen und wegen des Verdachts auf versuchten Widerstand gegen die Staatsgewalt sowie versuchter schwerer Körperverletzung angezeigt. Weitere Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug ohne Genehmigung genutzt wurde; die Zulassungsbesitzerin war nicht über die Nutzung durch ihren Ex-Lebensgefährten informiert. Bei den Insassen wurden Suchtmittel sichergestellt. Der Fahrer, ein 31-jähriger Mann ohne gültige Fahrerlaubnis, hatte zudem einen Schlagring, einen entwendeten Ausweis und eine entwendete Bankomatkarte bei sich.
Drei Polizeibeamte wurden bei dem Vorfall verletzt, wobei zwei von ihnen ihren Dienst nicht fortsetzen konnten. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien wurden die beiden Festgenommenen in eine Justizanstalt gebracht.
