Am [Datum des Vorfalls] kam es in Pongau zu einem betrügerischen Vorfall, bei dem ein 53-Jähriger Opfer einer Tätergruppe wurde. Diese verleitete ihn zur Registrierung auf einer Website und versprach ihm hohe Gewinnsummen nach Einzahlung eines Startkapitals. Daraufhin wurde der Mann mehrfach telefonisch kontaktiert. Die Täter gaben vor, bei der Abwicklung von Transaktionen und der Auszahlung von Gewinnen Unterstützung zu bieten. Sie forderten ihn auf, Fernwartungsprogramme auf seinem Computer zu installieren.
Durch den erlangten Fernzugriff konnten die unbekannten Täter insgesamt 13 Überweisungen auf ausländische Konten veranlassen. Sie behaupteten, diese Einzahlungen seien notwendig, um angebliche Gewinne auf der Plattform zu erhalten. Dem 53-Jährigen entstand hierdurch ein finanzieller Schaden von über 67.000 Euro.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor betrügerischen Online-Investmentplattformen und empfiehlt folgende Vorsichtsmaßnahmen:
– Vorsicht bei unrealistischen Gewinnversprechen.
– Keine Fernwartungssoftware für unbekannte Personen installieren.
– Überweisungen auf ausländische Konten nur nach sorgfältiger Prüfung vornehmen.
– Besonders wachsam bei IBAN-Nummern aus dem Ausland sein.
– Verdächtige Transaktionen umgehend mit der eigenen Bank klären.
– Im Zweifelsfall eine Anzeige bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle erstatten.
