Am 2. Januar 2026 um 17:45 Uhr wurden Mitarbeiter eines Lebensmittelgeschäfts im 6. Bezirk von Wien aufmerksam, als eine junge Frau, die mit einem bestehenden Hausverbot belegt war, sich weigerte, das Geschäft zu verlassen. Sie verhielt sich im Kassenbereich aggressiv, warf mit Waren um sich und verletzte dabei eine Angestellte leicht. Zudem verursachte sie Schäden an einer Registrierkassa.
Als die Beamten des Stadtpolizeikommandos Margareten am Vorfallsort eintrafen, war die 24-Jährige bereits in ihre nahegelegene Wohnung geflüchtet. Dort setzte sie die Räume unter Wasser, was zu einem Einsatz der Berufsfeuerwehr Wien führte. Bei ihrem Auftreten gegenüber den Polizisten zeigte sich die Frau uneinsichtig und aggressiv; sie bewarf die Beamten mit Gegenständen und drohte ihnen mit einem Messer.
Daraufhin wurde die 24-Jährige vorläufig festgenommen und aufgrund des Verdachts einer psychischen Erkrankung nach den Bestimmungen des Unterbringungsgesetzes in ein Krankenhaus gebracht. Die Staatsanwaltschaft Wien prüfte die Beantragung der Untersuchungshaft gegen sie.
