Dem Welt-Drogen-Tag am 26. Juni kommt heuer eine besondere Bedeutung zu. Graz, Österreich und die ganze Welt befindet sich in einer gesellschaftlichen Krisensituation. “Umbruchsperioden sind bestimmt von Arbeitsplatzverlust, finanziellen Nöten, Erkrankungen oder auch Trennungen und Scheidungen, die stressvoll und psychisch belastend sind”, erklärt Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer. Die Gefahr des Abrutschens in suchthaftes Verhalten ist größer.

Sie vielschichtig wie Ursachen von Süchten sind, so umfassend muss auch die Suchtprävention gedacht werden – von der Familie über die Schule, Sport und Medien, zwischenmenschliche Beziehungen und Wohnverhältnisse. Dazu trägt auch die Stadt wichtiges bei. “Eine gute Sozialpolitik ist die beste Form der Suchtprävention”, bringt es Krotzer auf den Punkt.

Quelle graz.at