Ab Anfang März soll die erste große Gruppe der über 80-Jährigen, die nicht in Pflegeheimen leben, in der Steiermark geimpft werden. Aus dieser Zielgruppe haben sich schon jetzt mehr als 60.000 Personen für die COVID-19-Impfung angemeldet. Etwas mehr als 60 Prozent davon wollen ausdrücklich von ihren Vertrauensärztinnen und -ärzten geimpft werden.

So ist der Ablauf der Impfung

  1. Das Land Steiermark setzt auf die Impfstraßen und gleichzeitig auf die niedergelassenen Ärzte. Mit dem eingerichteten Anmeldetool hat die Steiermark die Besonderheit, dass Impfwillige zwischen niedergelassenen Arzt und Impfstraße wählen können. Am 15.2.2021 bekommen alle Arztordinationen, die sich dazu über die Ärztekammer angemeldet haben, Zugang zu den Daten des Landesimpfportals. Rund 600 Ärztinnen und Ärzte sind das bis heute.
  2. Die Personen auf den Listen der Ärzte sind bereits nach Alter gereiht. Die Ärzte können ihre eigenen Listen dazu abgleichen bzw. ergänzen. Ab 2. März 2021 sollen die ersten 20.000 über 80-Jährigen in der Steiermark geimpft werden.
  3. Jene Impfwillige, die bei einer Impfstraße geimpft werden wollen, bekommen schriftlich und über die angegebene E-Mail oder SMS einen Termin bei einer der 22 dauerhaft eingerichteten Teststationen des Landes. Terminumbuchungen für Impfstraßentermine können über eine angegebene Telefonhotline vorgenommen werden.
  4. Die Impfwilligen, die von den niedergelassenen Ärzten geimpft werden, bekommen die Information über den Impftermin von ihren Ärzten. Die Gemeinden wurden gebeten, die niedergelassenen Ärzte bei der Organisation von Impftagen für die über 80-Jährigen zu unterstützen.

Foto © Land Steiermark/Jesse Streibl

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