Die derzeitige Situation ist für Menschen, die von Obdach- oder Wohnungslosigkeit betroffen sind, besonders herausfordernd. Die „Arche 38″, das „Ressidorf” und das „Haus FranzisCa” sowie die „Wohnungssicherungsstelle”, die Delogierungsprävention der Caritas, ermöglichen ihnen ein Minimum an sozialen Kontakten in geschützter Atmosphäre. Durch die Mehrkosten aufgrund der Einhaltung der coronabedingten Sicherheits- und Hygienevorschriften stoßen jedoch die Sozialeinrichrungen selbst an ihre Grenzen. Die Stadt Graz unterstützt den Aufwand für Personal- und Sachkosten mit insgesamt rund 742.000 Euro.
Auch für die Unterbringung und Betreuung obdachloser Personen in verschiedenen Einrichtungen der Vinzenzgemeinschaft schießt die Stadt insgesamt rund 306.000 Euro zu. Außerdem bewilligte der Stadtsenat Förderungen für Wohnungsloseneinrichtungen und Maßnahmen zur Wohnungslosenhilfe wie etwa für die Jugendnotschlafstelle Schlupfhaus oder das “Team ON Wohnassistenz” eine Unterstützung in Höhe von insgesamt rund 421.000 Euro. Darüber hinaus werden die Jugend-am-Werk-Projekte “Housing First – Ein Angebot für wohnungslose Frauen in Graz” und “First Step” (dauerhaft leistbare Wohnmöglichkeit für sozial bedürftige und finanziell benachteiligte Menschen) mit insgesamt rund 206.000 Euro subventioniert.
Caritas Notschlafstellen
Vinzenzgemeinschaft
Jugend am Werk



Quelle graz.at