Am 23. Mai 2026, um 18:30 Uhr, soll sich ein 42-jähriger Mann in einer Kirche in der Jaurèsgasse im 3. Bezirk aggressiv verhalten und laut geschrien haben. Ein Mitarbeiter der Kirche sowie ein Pfarrer begleiteten den Mann aus der Kirche. Als der Pfarrer um Hilfe rief, bemerkte ein Polizist, der in der Nähe bei einer Botschaft im Einsatz war, den Vorfall. Auch weitere in der Umgebung befindliche Beamte wurden durch das Geschrei aufmerksam.
Der Mann wurde mehrfach aufgefordert, stehen zu bleiben. Bei diesem Aufforderungen ballte er seine Fäuste und drohte den Beamten mit dem Umbringen. Zudem näherte er sich den Polizisten mit schnellen Schritten und schrie sie in einer fremden Sprache an. Plötzlich hob der 42-Jährige eine volle 1,5-Liter-Flasche in Richtung eines Beamten und ging auf diesen zu. Daraufhin setzte ein Beamter Pfefferspray gegen den Mann ein. Zunächst zeigte das Mittel keine Wirkung, und der Mann setzte sein aggressives Verhalten fort. Erst nach der dritten Anwendung des Sprühstoßes zeigte das Pfefferspray Wirkung, woraufhin der Mann die Flasche fallen ließ und sich die Augen rieb.
Die Festnahme des Mannes konnte schließlich nur durch den Einsatz erheblicher Körperkraft erfolgen. Im Verlauf der Amtshandlung stürzte ein Beamter gegen ein geparktes Fahrzeug, das dadurch beschädigt wurde. Der 42-Jährige, dessen Staatsangehörigkeit rumänisch ist, konnte während der gesamten Amtshandlung nicht beruhigt werden und wurde nach den Bestimmungen des Unterbringungsgesetzes in ein Krankenhaus gebracht. Ein Beamter erlitt Verletzungen und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.
