KFZ Fischer
Heidi Fischer
Trausnitzer Ljiljana
Sabine Hofstätter
Darüber spricht Graz
Rubrik: Beitrag (Text), Sonja Ebner, Unsere StadtreporterDienstag, 22. Dezember 2009
Land Steiermark investiert in Winterbauoffensive
Rund 1,25 Millionen Euro sollen in diverse Bauprojekte gesteckt werden. Die Bauarbeiten müssen während dem Winter gestartet werden, spätester Termin dafür ist der 8. Februar. Auch für Qualifizierungsmaßnahmen stellt das Land insgesamt 750.000 Euro zur Verfügung.
Kältewelle bringt Heizrekord
452 Megawatt, so viel wie nie zuvor, war gestern früh zwischen 6 und 8 Uhr die Leistungsspitze der Fernwärme in Graz. Rund 60.000 Grazer haben die Pumpen an ihre Leistungsgrenzen gebracht, 6.400 Kubikmeter heißes Wasser mussten ins Netz gepumpt werden.
Neues aus den Bezirken: Innere Stadt. Eingetragene Partnerschaft
Ab 1. Jänner können homosexuelle Paare ihre Partnerschaften eintragen lassen. Da diese Eintragung rechtlich mit der Ehe nicht gleichgestellt ist, wird auch der Trauungssaal im Grazer Rathaus nicht geöffnet. Als Alternative bietet Bürgermeister Siegfried Nagl das Mediacenter. Anders als in Graz stehen in Wien, Linz und Salzburg festliche Räume samt Zeremonie für die Eintragung offen.
Diskussion zur Umweltzone im Jänner
Umweltlandesrat Manfred Wegscheider und der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl haben sich ausgesprochen. Beide wollen eine Umweltzone zur Verbesserung der Luftgüte. Dazu soll es im Jänner eine Verhandlungsrunde geben – Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer sowie Vertreter der Polizei sind eingeladen.
Austriamicrosystems beendet Kurzarbeit
Der Halbleiterhersteller begründet diese Entscheidung mit der positiven Entwicklung bei der Nachfrage. Ab 1. Jänner können die 460 Mitarbeiter in Unterpremstätten wieder regulär ihrer Arbeit nachgehen.
Neues aus den Bezirken: Geidorf und Mariatrost. Eislauf Opening
Ab heute sind die Natureisplätze am Murbeach und in der Mariatrosterstraße offen. Kostet das Eislaufen am Murbeach für Kinder 2 Euro kann man in Mariatrost gratis seine Runden ziehen.
Unbekannter Toter auf der A9 mehrmals überfahren
Bisher ist noch völlig unklar, wie der Mann auf die Fahrbahn vor dem Schartnerkogeltunnel Richtung Linz gelangt ist. Auch die Umstände zum Tod des Mannes sind nicht bekannt. Beim Eintreffen einer Streife der Autobahnpolizei lagen Körperteile des Unbekannten, verteilt auf den ersten und zweiten Fahrstreifen, auf einer Länge von 120 Meter auf der Fahrbahn. Bei dem Toten handelt es sich vermutlich um einen 20- bis 25- jährigen Mann. Hinweise ergehen an die Autobahnpolizei.
Friedenslicht kommt mit dem Zug
Seit 1986 wird das Friedenslicht in der Geburtsgrotte in Betlehem entzündet. Von dort aus wird es in mehr als 20 Ländern in Europa verteilt. Am 23. Dezember kommt das Friedenslicht dann mit dem Intercity aus Linz um 9 Uhr am Hauptbahnhof Graz an.
Neues aus den Bezirken: Eggenberg. Verkehrshinweise umgerissen
4 Männer im Alter zwischen 31 und 39 Jahren haben heute früh in der Alten Poststraße zwei Standsäulen mit Verkehrshinweisen umgerissen. In weiterer Folge haben sie ein Verkehrszeichen auf einen dort abgestellten PKW geworfen. Die Gesamtschadenshöhe ist derzeit unbekannt.
Neue Brustkrebs- Therapie aus Graz
Konkret geht es um ein Medikament, das ursprünglich gegen Knochenschwund eingesetzt wurde. Bereits nach vier Jahren stellte sich heraus, dass jene Frauen, die das knochenverstärkende Medikament eingenommen haben, weniger Brustkrebs bekommen haben", so Gero Luschin von der Uniklinik. Mittlerweile wird das Medikament weltweit bei der Brustkrebstherapie eingesetzt.
Firmenpleiten auf Rekordniveau
Laut der Insolvenzstatistik des Kreditschutzverbandes von 1870 mussten im Jahr 2009 895 Unternehmen Konkurs anmelden. Im Bundesländervergleich liegt die Steiermark damit nach Wien, Nieder- und Oberösterreich an der vierten Stelle. Am schlimmsten erwischt hat es heuer die Dienstleistungsbranche mit 166 Firmenpleiten, gefolgt von der Bauwirtschaft, dem Gastgewerbe und der Transportbranche.
Steiermark erfüllt Asylwerberquote nicht
Diese liegt bei minus 10, 58 Prozent. Geregelt sind die Quoten durch eine 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern. Sanktionen bei Nichteinhaltung gibt es keine. Nur Wien und Oberösterreich erfüllen die Quote. In Österreich haben sich per 1. Dezember 21.858 Personen in der Grundversorgung befunden.











Thomas Steinhop